Heute werden erstmal die Parzellen nach der ursprünglich ausgelosten Verteilung zugeordnet und mit Namensschildern gekennzeichnet, um dann im weiteren Verlauf des Tausch- und Schiebeprozesses flexibel auf die Änderung der Grundstückbesitzer reagieren zu können. Die Arbeiten werden imaginär an die Wände und in den Raum projiziert, um das Zusammenwirken der Arbeiten im Ausstellungsraum zu simulieren. Es eröffnet sich ein Spannungsfeld zwischen Vorhaben und spontanem reagieren: ein nicht reibungsfreier Spaziergang in der Heckenwelt.

Wollen wir Nachbarn bleiben? – Du bist aber ganz schön bunt… – Tolle Sache! Wir ergänzen uns ganz gut. – Nina, was stellst du überhaupt aus? Brauchst du denn überhaupt zwei Längsgrundstücke? – Wir überlegen noch, ob die beiden Längsgrundstücke auch quer angeordnet sein könnten… Müssen die überhaupt in zwei Längsgrundstücke aufgeteilt sein oder könnten die auch hochkant stehen?, fragt sich Tillmann und stellt sich dabei eine quadratischere Anordnung seiner Präsentationstische vor. – Der Tisch sollte auf keinen Fall skulpturalen Charakter entwickeln. Und Uy, kommt gerade mit rückseitenlosen Rahmen an. Sowas dürfen die doch eigentlich garnicht herausgeben.

Also, wir müssen noch ganz schön tauschen, das wird noch mal ein richtiges Puzzle hier, wer etwas zu simulieren hat, bitte auf sein Grundstück damit. –

 

Foto: Nina Langbehn