Mit schweifendem Blick ist Rahel Goetsch im Stadtraum unterwegs und sammelt zeichnerisch Blickfragmente, die ihr auf ihren Spaziergängen begegnen. Mit einem Stapel kleinformatiger Blätter macht sie sich auf den Weg – versunken und aufmerksam zugleich. Sie spricht vom Spiel, von den Grenzen, vom ping-pong-artigen Wechselspiel von Blatt und Welt, welche sie mit ihrem Zeichenstift einzufangen versucht. Die Arbeit, die sie am heutigen Tag in einer dichten Blockhängung zeigt, nimmt durchaus sportliche Züge an.